Wie komme ich zu einer Website?

Website-Design

Webdesign beschreibt heute nicht mehr nur den grafischen Aspekt einer Website. Ein Webdesigner schreibt auch kaum noch HTML Code in einem Editor. Der Qualitätsanspruch an eine Website ist heute vielseitiger. Das Hauptziel ist praktisch immer die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Was muss der Webdesigner tun, um dieses Ziel zu erreichen? Die Website muss einfach rundum gut sein.

 

5 Punkte, die eine gute Website ausmachen:

 

Ein ansprechendes visuelles Design 

ist natürlich nach wie vor wünschenswert. Der Erfolg hier steht und fällt mit der Fotografie. Knipsen Sie nicht einfach ein paar Bilder, die zu klein, unterbelichtet oder unscharf sind. Bitten Sie einen Fotografen Ihnen die Visuals für Ihren Auftritt zu erstellen. Anhand der Bilder wird das visuelle Design der Site definiert.

Geringe Ladezeiten

sind von Vorteil, damit vor allem auch die mobilen Geräte Ihre Site in nur ganz kurzer Zeit anzeigen können. Auf die Performance der Website ist genau so zu achten, wie auf gute Grafik. Verzichten Sie auf aufwändige Animationen. Binden Sie stattdessen ein Video ein, welches auf Ihrem Youtube-Kanal hinterlegt ist.


Die Benutzerführung

ist ein wichtiger Punkt. Eine übersichtliche Navigation, die mit möglichst wenigen Klicks zum gewünschten Inhalt führt, wird von Usern und Suchmaschinen gleichermassen gerne gesehen. Interne Verlinkungen und Ankertexte spielen ebenfalls eine grosse Rolle. In der Web-Branche spricht man hier von UI und UX Design, das User Interface und die User Experience, also das Erlebnis, das der Besucher auf Ihren Seiten hat.

Der Inhalt

Nachdem Der Besucher Ihrer Site sich über das schöne Design gefreut, und gleich auf Anhieb den passenden Titel gefunden hat, sollte er auch den Inhalt vorfinden, der seiner Suche entspricht. Wenn dem so ist, wird er sich auf Ihrer Website verweilen. Ist dem nicht so, klickt er im Browser auf "zurück", um eine andere Website zu finden. So messen Suchmaschinen die Verweildauer, welche sich stark auf das Ranking in Suchergebnissen auswirkt. Guter Content ist einer der wichtigsten Faktoren beim Webdesign sowie der Optimierung Ihrer Website.

Die Websiteoptimierung

Schon beim Erstellen einer Website können viele Aspekte der Suchmaschinenoptimierung abgedeckt werden. Die technische SEO wird hier gleich implementiert. OnPage SEO ist ein laufender Prozess, ist aber mit Erfüllung der beschriebenen Punkte bereits auf gutem Weg. OffPage SEO erfolgt erst nach Launch der Site, und auch diese wirkt sich auf die Sichtbarkeit Ihrer Website aus. 

 

13 beste Website-Design Praktiken


1. Priorität auf "Branding" legen

Ihr Logo wird von Ihren Besuchern meist oben links gesucht. Platzieren Sie es auch dort. Firmenname, Bilder und sogar der Inhalt selbst sollten Formen des Brandings sein, ohne aufdringlich zu wirken. Erzählen Sie den Besuchern eine Geschichte zu Ihrem Geschäft, wofür Sie stehen, und weshalb Sie der richtige Partner sind. Z.B. Was bereitet Ihnen Freude an Ihrem Beruf oder an Ihrer Branche? Was motiviert Sie früh morgens ins Büro zu fahren? Wecken Sie Emotionen.


2. Überladen Sie Ihre Website nicht

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Zu viele Bilder sagen dann meist gar nichts. Es gibt so etwas wie zu viel Design. Verwenden Sie Leerraum. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie in einen minimalistischen Ansatz anstreben müssen. Verwenden Sie ruhig verschiedene Farben und sogar Hintergrundbilder. Aber überladen Sie Ihre Website nicht mit Animationen, Bannern, Lauftexten, oder Bildern welche nichts mit dem jeweiligen Inhalt zu tun haben. 


3. Benutzen Sie menschliche Gesichter in Bildern

Online Marketing

Emotionen verbinden sich mit einem Publikum und werden oft in einem positiveren Licht wahrgenommen. Einige davon haben etwas mit der Affinität des Menschen zu Empathie und zur Registrierung von Emotionen zu tun. Aus diesem Grund sind fröhliche, lächelnde Menschen vorwiegend in der Geschäftswelt tätig. Auf Instagram sind Beiträge mit menschlichen Gesichtern bevorzugte Bilder, da sie etwa 38% eher "gemocht" und 32% eher zu Kommentaren neigen. Das heisst, "real" ist wertvoller als etwas, das kunstvoller ist.


4. Erwägen Sie das Hinzufügen von Breadcrumbs

Breadcrumbs beschreibt eine kurze Reihe von Links, die zeigen, wie der Inhalt der Webseite strukturiert ist. Dies umfasst Kategorien innerhalb von E-Commerce sowie Blogs. Breadcrumbs helfen den Nutzern, zu den vorherigen Abschnitten der Website zurückzukehren. Anstatt den Zurück-Knopf zu drücken oder sich anderweitig im Inhalt zu verlieren, kann ein Besucher einfach auf den Link klicken und zu einem bestimmten Startpunkt zurückkehren. 


5. Halten Sie die Bildgrösse niedrig

Bildgrössen spielen eine entscheidende Rolle bei der Leistung jeder Website. Von all den Elementen, die Sie hinzufügen können, sind Fotos oft diejenigen, die die Ladezeit erhöhen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Bildgrösse so niedrig wie möglich zu halten. Das Ziel jeder Website ist es, innerhalb von drei Sekunden zu laden. Die meisten Leute verlassen eine Website, wenn dies nicht der Fall ist. Die durchschnittliche Geschwindigkeit in verschiedenen Branchen beträgt 8,66 Sekunden. Eine Ladezeit von 3 Sekunden würde bedeuten, dass Ihre Website schneller als der Durchschnitt ist und, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Kunden zu verlieren, weit geringer ist als bei einem durchschnittlichen Mitbewerber.


6. Verwenden Sie Farbe als "Eyecatcher"

Durch die Verwendung von kontrastierendem Text können Sie auf bestimmte Informationen aufmerksam machen, die Besucher sofort erhalten sollen. Betonen Sie wichtige Textpassagen, Links und vor allem Call-to-Action Schaltflächen mit einer Farbe wie Orange, Grün oder Hellblau. Es zieht die Augen schneller an und bindet den Besucher ein. Stärker betonte Inhalte erhalten in der Regel mehr Beachtung.


7. Integrieren Sie Videos

Youtube

Ungefähr 55% der Video-Beiträge werden bis zum Ende angeschaut, was mehr ist als jede andere Art von Inhalt. Video-Content ist zu einem mächtigen Medium geworden. Ungefähr 89% der Vermarkter, die Business-to-Business-Interaktionen durchführen, tun dies mit Content-Marketing, und ein grosser Teil davon ist durch Video-Engagement. Sie können Videos verwenden, um zu zeigen, wie Produkte verwendet werden, wie sich Services auswirken oder einfach nur eine unterhaltsame Möglichkeit bieten, Ihre Marke zu teilen.


8. Nutzen Sie die Leistungsfähigkeit von CMS

Content-Management-Systeme (CMS) sind leistungsstarke Tools, mit denen eine Website in kürzester Zeit eingerichtet werden kann. Das Basisframework ist bereits da, und Sie müssen nur die Inhalte einpflegen. Viele Entwickler verwenden CMS-Anwendungen, nicht nur weil sie viel Entwicklungszeit einsparen. Systeme wie WordPress oder Joomla sind auch vollständig anpassbar und können praktisch alle Ihre Wünsche umsetzen. 


9. Nutzen Sie soziale Medien

Twitter Facebook

Social Media ist ein sehr wichtiger Aspekt der Interaktion für Menschen. Und obwohl Content-Marketing immer noch die effektivste Marketing-Technik ist, ist auch Social Media nicht mehr wegzudenken. Aber es braucht mehr als nur einen gelegentlichen Beitrag, um das Publikum zu begeistern. Der Zweck der sozialen Medien besteht darin, zu interagieren - "sozial" zu sein. Das bedeutet, Inhalte zu kommentieren, zu beantworten und zu teilen. Beteiligen Sie sich aktiv an Social Media und treten Sie in Dialog mit Ihren zukünftigen Kunden.


10. Angebot variabler Formen der Kommunikation

Bevorzugte Kommunikation ist eine einfache Möglichkeit, Besucher zu behalten. Nicht jeder möchte einen Anruf tätigen oder eine E-Mail senden. Seien Sie auch über Facebook und Twitter erreichbar. Machen Sie diese Kommunikationsformen einfach zugänglich und deutlich sichtbar. In der Realität fühlen sich die Menschen oft wohler bei einem Unternehmen, das leicht zu erreichen ist. 


11. Optimieren Sie Zielseiten (Landing pages)

Landing Page

Landing Pages sind ein wichtiger Bestandteil der "Online-Conversion". Oft sind Zielseiten von kostenpflichtigen Systemen wie Google Ads nicht optimal strukturiert und gewinnen kaum Kunden. Eine Zielseite für bezahlte Anzeigen sollte einfach gestaltet werden. Sie muss ja nicht auf SEO ausgerichtet sein, denn genau dafür ist die Anzeige gedacht. Eine kurze Einführung und ein "Call to Action" reichen. Im Gegensatz dazu benötigen Seiten, welche auf SEO ausgerichtet sind, den Engagementfaktor und den Inhalt, um in Suchmaschinen zu ranken.


12. Implementieren Sie einen Blog

Bloggen ist eine grossartige Möglichkeit, Aufmerksamkeit auf Ihre Marke zu lenken. Ein Blog-Beitrag kann Einfluss auf die "Conversion" haben, wenn der Inhalt ein Problem löst oder eine Frage beantwortet. Laut WordPress.com erhalten Blogs monatlich mehr als 20 Milliarden Seitenaufrufe im Marken-Netzwerk. Und das schliesst andere Blogging-Plattformen im Internet nicht ein. Es ist ein effektiver Weg, um eine Marke zu stärken. Es geht darum, die Leser an sich zu binden und ihnen etwas zu geben, an das sie sich erinnert.


13. Prüfen Sie regelmässig die Sicherheit Ihrer Site

Bots durchsuchen ständig das Internet nach einfachen Zielen und es ist ihnen egal, ob Ihre Website eine Million oder hundert Besuche pro Monat erhält. Die Sicherung Ihrer Website umfasst heute alles, von der Verwendung sicherer Kennwörter bis hin zum routinemässigen Durchsuchen des Dateisystems nach Hacks und Malware. Weist Ihre Website eine Sicherheitslücke auf, kann ein Hacker beginnen, Leute zu spammen, die nicht einmal wissen, dass Sie existieren. Halten Sie immer ein Backup Ihrer Site bereit. Es hilft, im Falle einer Katastrophe, durch einen Hacker oder einen Programmierfehler, Ihre Website wiederherzustellen.

 

Hier geht's weiter im Text. Was ist die Suchmaschinenoptimierung?

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